(für den Listenplatz der Hessischen Landesliste)
Liebe Freund:innen,
in meinem Fokus stehen die Schlagworte der sozialen und ökologischen Gerechtigkeit. Beides, untrennbar miteinander verbunden, können wir nur erreichen, wenn wir die Lebensrealitäten der Menschen nicht aus den Augen verlieren. Und ein entscheidender Punkt der Lebensrealität ist die wirtschaftliche Sorge der Menschen.
Die Ungleichheitsentwicklung in unserem Land ist problematisch: Der Sozialbericht zeigt deutlich, dass sich trotz steigender Löhne und Vermögen das Ungleichheits- und Armutsrisiko kaum veränderte. Mehr als jeder 5. Mensch in unserem Land ist armutsgefährdet oder von sozialer Ausgrenzung betroffen. Und das, wo Wohlstand Grundlage für Teilhabe, Vor- und Fürsorge, für Zugänge, die Umsetzung nachhaltiger Lebensweisen, und für individuelle Chancen, ist; Wo Wohlstand und eine gerechte Verteilung dessen doch die Grundlage für unseren gesellschaftlichen Zusammenhalt ist!
In einem Land wie unserem darf es nicht sein, dass Menschen Angst um Wohnraum haben müssen.
In einem Land, wie unserem, darf es nicht sein, dass Menschen Angst haben müssen, im Pflegefall alleine gelassen zu werden.
Meine Antwort darauf ist mehr als nur Sozialpolitik. Meine Antwort ist eine gerechte Sozialpolitik. Und für diese werde ich kämpfen! Damit in einem reichen Land wie unserem Ältere, Menschen mit Einschränkungen, Kranke, Alleinerziehende, Menschen mit Migrationsgeschichte, Menschen die arbeiten oder aber nicht arbeiten können, damit Kinder, nicht mehr von Armut betroffen sind oder in Armut leben müssen. Denn das darf einfach nicht sein, liebe Freund:innen.
Aber Wohlstand und finanzielle Sicherheit sind auch nach wie vor (wenn es nicht gerade einen Erbfall gab) am meisten davon abhängig, welchen beruflichen Zugang ein Mensch hat und ob auch dieser gerecht ist oder war.
Ausgrenzungen und ja, auch Diskriminierungen, aufgrund individueller Merkmale sind auch im Erwerbsleben Alltag. Und genau deshalb trete ich auch für eine gerechte Arbeitspolitik ein. Eine Arbeitspolitik, die faire Zugänge, Potentiale, Chancen schafft.
Denn es darf, in einem Land wie unserem, nicht mehr sein, dass wirtschaftlicher Erfolg von äußeren, kaum beeinflussbaren Umständen abhängig ist – und nicht von individuellen Leistungen oder Talenten!
Auch ich habe in meinem beruflichen Alltag Diskriminierungen und Ungleichheiten miterlebt: Ich kenne „die gläserne Decke“ aus der Perspektive aller Elternteile. Ich kenne den Spagat zwischen Pflege von Angehörigen, zwischen Kindern, Familie, Ehrenamt und Beruf. Auch ich habe erfahren, was es bedeutet, auf bestimmte Merkmale reduziert zu werden. Und ich weiß, wie Wohlstand von Aufstiegschancen und Aufstiegschancen von Wohlstand abhängig ist. Und es ist mein Ziel, diesen Kreislauf der Ungerechtigkeiten zu durchbrechen.
Es ist mein Ziel, auch im Hinblick auf den vorherrschenden Fachkräftemangel, dafür zu sorgen, dass sich unsere Sozial- und unsere Arbeitspolitik ändert. Für die Menschen in meinem Wohnort Riedstadt, in meinem Wahlkreis Groß-Gerau, in Hessen und in unserem Land.
Es ist mein Ziel für die Menschen in unserem Land die Rahmenbedingungen zu schaffen, die notwendig sind, um Chancengleichheit und -gerechtigkeit zu erreichen. Nicht mutig, sondern entschlossen! Denn erst, wenn die Menschen sich um ihre finanzielle Sicherheit und ihren Wohlstand keine Sorgen mehr machen müssen, rücken wir wieder näher zusammen. Und erst dann sind sie auch in der Lage, finanziell notwendige Maßnahmen zum Klimaschutz mit zu tragen und unsere Lebensgrundlage, vor Allem aber die unserer Kinder, zu erhalten.
Und das sollte nicht nur mein, sondern unser aller Ziel sein!
Mein Name ist Isabel Köhler-Hande. Ich bin Direktkandidatin im Wahlkreis 183 und werbe hiermit um euer Vertrauen in mich und eure Stimme für mich. Denn nur durch eure Stimme kann ich für die Menschen in unserem Land das Leben gerechter machen und für die Nachfolgegenerationen die Lebensgrundlage erhalten.
Vielen Dank
